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Kleine Kinder, aber große Fragen? Echte Hilfe gibt es hier!

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Das Baby ist da und die Zeit rast – es ist zum Kleinkind herangewachsen. Die Hebamme kommt schon längst nicht mehr, der Kinderarzt hat es immer so eilig, dass du gar nicht dazukommst, all deine Fragen zu stellen. Die Freundin gibt zwar Tipps, aber hat selbst vielleicht ein ganz anderes Kind als du. Die Schwiegermutter weiß es ständig besser, aber kennt noch pädagogische Ratgeber aus den 60ern? Hilfe!! Und nun? Unsere Expertin Inke von sAchtsam Hummel hat Hilfreiche Tipps für dich parat:

 priscilla du preez 3CTufp cpzo unsplash

Eltern-Kind-Kurs

Ein Eltern-Kind-Kurs kann Unterstützung bieten. Gut geschulte Kursleitungen sind ein wichtiger Bestandteil der Familienfürsorge in den ersten Lebensjahren deines Kindes. Doch leider gibt es hier auch so viele lieblose Angebote und Personal, das nicht bestens geschult ist. Wie trennt man die Spreu vom Weizen?

Am Ende ist es gar nicht so wichtig, welchen Kurs genau du auswählst – denn ob die Zeit schön wird und du viel für dich mitnehmen kann, steht und fällt vor allem mit der Gruppenleitung,

  • die ein Händchen dafür haben sollte, dass die Atmosphäre angenehm ist, auch wenn es zu Diskussionen kommt,
  • die nicht übergriffig auf Eltern oder Kinder zugeht,
  • die pädagogisches Fachwissen hat und hier möglichst auf dem neuesten Stand ist (z.B. fortgebildet in Bindungstheorie)
  • und die eventuell auch ein Gespür dafür hat, ob die Eltern besondere Emotionen mitbringen, denn die sind in den ersten Jahren mit Kind nicht selten und brauchen manchmal dringend einen Ort.

Empfehlungen sind hilfreich, Internetrecherchen mittels Suchbegriffen natürlich, aber scheu dich vor allem nicht, im Vorgespräch zu einer möglichen Anmeldung Fragen zu stellen, die dir wichtig sind. Beispielsweise könnte dies sein, wie im Kurs damit umgegangen wird, wenn ein Kind Anpassungsschwierigkeiten an die Situation hat, wie es gehandhabt wird, wenn eine Mutter bei Spielangeboten nicht mitmachen möchte oder auch welche Lektüre dir die Kursleitung zum Thema Schlafen empfehlen würde. An solchen Punkten kannst du schon ganz gut die passende Chemie spüren – oder nicht.

Des Weiteren ist es clever, einen Kurs zu buchen, bei dem man sich erstmal nur für etwa 10 Stunden verpflichtet und nicht längerfristig bindet. Kind und Elternteil können dann in Ruhe schauen, ob Inhalte, Leitung, andere Teilnehmer, Räumlichkeiten usw. gut passen und ggf. nochmal wechseln.

 

Einzelhilfe

Du hast keine Lust auf so einen Kurs, bist einfach kein Gruppentyp oder findest keinen guten? Vielleicht ist auch dein Kind (noch) nicht gemacht für feste Termine und Indoor-Gruppen-Aktivitäten? Dann kann Einzelhilfe das Richtige sein. Jede Stadt hat solche kostenlosen Angebote, z.B. den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) oder Anlaufstellen beim Kinderschutzbund, der Caritas, Kirchengemeinden oder pro familia. (Jede Stadt bietet eigentlich auf ihrer Homepage eine Übersicht; für Köln findest du sie hier.)

Doch auch dort kannst Du auf BeraterInnen treffen, die vielleicht nicht zu dir und deinen Wünschen an einen modernen und liebevollen Blick auf Kind und Eltern passen. Möglicherweise ist dann die Beraterliste bei FamilyLab das Richtige für Dich: nach Postleitzahlen sortiert kannst du Ansprechpartner finden, die sich mit allen Themen rund um Familie auskennen und sowohl die kindlichen Bedürfnisse beachten als auch die von dir als Erwachsenen. (Diese Angebote sind allerdings keine ehrenamtlichen und auch keine Kassenleistungen.).

Auch der Verein Bindungs(t)räume kann dir unter Umständen weiterhelfen: ehrenamtlich wird hier Eltern-Kind-Bindung in einem großen Netzwerk unterstützt. Nach Kontaktaufnahme wird dort versucht, ein passendes Angebot in Deiner Gegend zu finden, je nach Möglichkeiten und Wünschen kostenlos oder auch als Kassen- oder Privatleistung. Mitglieder im Netzwerk sind TrageberaterInnen, Hebammen, KinderärztInnen, JournalistInnen, AutorInnen, StillberaterInnen, KursleiterInnen, Familiencoaches, PsychologInnen und viele mehr, zum Beispiel auch Nora Imlau, Herbert Renz-Polster oder Katharina Saalfrank.

Bindungs- und beziehungsorientierte BeraterInnen gibt es inzwischen relativ viele quer durch Deutschland mit verschiedenen Hintergründen und Schwerpunkten, beispielsweise auch speziell nur für Mütter (z.B. Isabell von Mamapsychologie) oder nur für Väter (z.B. Carsten Vonnoh) oder eben bezogen aufs gesamte Familiensystem(z.B. Elterncoach Christopher End), mal mit pädagogischem, mal mit psychologischem Fokus u.v.m.

 xavier mouton photographie MRWHSKimBJk unsplash

Familienbegleitung

Inke selbst arbeitet seit Jahren in der Familienbegleitung und hat sich 2017 mit diesem Angebot selbständig gemacht. Seither konnte sie über 100 Familien bei kleinen und großen Fragen helfen: Abstillen, Schlafen, Kinderzimmerstruktur, Geschwisterstress, Wut, Eingewöhnungen, Gefühlsstärke, Ernährung, unterschiedliche Sichtweisen beider Elternteile, Trennungssituationen…alles mögliche kann Thema sein.

sAchtsam Hummel hat seinen Sitz in Bonn, aber zu Hausberatungen ist Inke im ganzen Köln-Bonner-Raum unterwegs, und schriftlich, telefonisch oder via Skype coacht Inke deutschlandweit (und ggf. darüber hinaus – die entfernteste Familie wohnte in Thailand).

Manche Themen lassen sich relativ kurzfristig und rasch bei einem Telefonat klären. Geht es nicht um ganz so einfache Fragestellungen, sondern um eine Problematik, die sich durch den familiären Alltag zieht, wird eine umfassende Anamnese vorgenommen. Umfang und Möglichkeiten sowie natürlich auch die Kosten lassen sich vorab per Mail oder Telefon gut abstecken.

Professionelle Berater wie Inke sagen Dir auch, ob dein Thema eventuell nicht gut aufgehoben ist, und vermitteln dir ehrlich eine bessere Anlaufstelle wie z.B. eine Ergotherapeutin oder auch mal eine Kinderpsychologin.

 

Starte einen Versuch, wenn du feststeckst! Hilfe zu holen ist immer ein Zeichen von Größe und Aktivwerden.

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Inke Hummel M.A., Familienbegleiterin und pädagogische Beratung

Vorstand und Bloggerin bei Bindungs(t)räume

Fachautorin im humboldt Verlag

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