5 Fragen an... | Mona von PROUD TO BE A MOM | Label-Gründerin aus Köln

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In unserer Mini-Interview Reihe hat heute die großartige Mona aus Köln das Wort. Auch sie stand unseren 5 Fragen Rede und Antwort. Mona ist Ende 2019 mit ihrem Fair Fashion Label „PROUD TO BE A MOM“ in die Selbständigkeit gestartet. Die Idee dazu entstand aus eigenem Bedarf heraus. Mona ist Mama zweier ganz zauberhafter Mädchen (4&1). Was sie auf die Idee für ihr eigenes Label gebracht hat und mit welchen 3 Tipps es dir leichter fällt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, verrät Mona uns im Interview:


Liebe Mona, erzähl doch mal ein bisschen was über dich….


Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und meinen zwei Mädchen im Norden von Köln.
Aktuell läuft der Countdown meiner Elternzeit. Diese habe ich unfassbar doll genossen. Es gibt nichts Schöneres für mich als Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Nebenbei habe ich es geschafft mir ein Standbein aufzubauen und mich mit meinem Label “PROUD TO BE A MOM.“ selbst zu verwirklichen.
 
Ich lebe gerne mit meinen Kids in den Tag hinein und schaue spontan worauf wir zusammen Lust und Laune haben. Ich liebe das Leben und versuche es immer so stressfrei und entspannt wie möglich zu gestalten. “Leben und leben lassen” und dabei nie aus dem Auge verlieren was wirklich wichtig ist im Leben. 



Wie kam es dazu, dass du dich mit einem Label selbständig gemacht hast und was macht dein Label so einzigartig?


Es entstand durch meinen Wunsch selber ein tolles MOM Shirt haben zu wollen. Ich habe mich dann sehr intensiv damit auseinander gesetzt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass genau das was ich suche und insbesondere in der gewünschten Qualität nicht zu finden ist. Da hatte ich es mir in den Kopf gesetzt und auch wenn der Gedanke erst einmal in meinem Umfeld belächelt wurde, habe ich gestartet und in Zusammenarbeit mit einer Designerin selber ein MOM Shirt und eine MOMMY BAG entworfen. Nachdem ich die ersten Prototypen in den Händen gehalten und viel positives Feedback bekommen habe, war es für mich klar: Die Idee war geboren und das Abenteuer “PROUD TO BE A MOM. “ begann.

Es entwickelte sich rasant: Im ersten Step habe ich meine Produkte selber online verkauft, seit Februar 2020 verkaufe ich auch über andere Shops - im Einzelhandel und Online. Die Zahl ist stark steigend und das Schöne - das Feedback immer positiv. Die Kundinnen wissen den Style und die Qualität zu schätzen und das macht mich sehr glücklich. Ich lege viel Wert auf Qualität und faire Arbeitsbedingungen, weshalb ich meine Produkte auch lokal professionell veredeln lasse. Ich lebe “PROUD TO BE A MOM” und bin überzeugt, dass meine Produkte es widerspiegeln. Ich freue mich über jede Mama, die stolz meine Shirts und Taschen trägt und ihr könnt sicher sein- es kommen mehr und mehr Produkte dazu.

Es ist wunderschön, aber natürlich auch sehr zeitintensiv von zu Hause mit zwei kids ein Unternehmen aufzuziehen. Manchmal klappt es nicht in dem geplanten Tempo, aber so ist das im Mama-Dasein und das ist auch völlig ok so. Mein Mann unterstützt mich wo er nur kann - so bekommen wir es gemeinsam gestemmt.



Was hat sich seit dem Mamasein in deinem Leben verändert und wie hast du deine ganz persönliche Mami-Connection gefunden?



Die Veränderung, wenn man von dem einen Tag auf den anderen Mama ist, ist enorm, aber für mich unfassbar schön. Dieses Gefühl von unendlicher Liebe und Stolz, wenn man sein Kind in den Armen hält, ist genauso wie ich es mir immer gewünscht und vorgestellt habe. Natürlich ist man nicht mehr so flexibel und muss sehr viel Rücksicht auf die Kinder nehmen, aber das mache ich gerne. Ich vermisse meine Freiheiten nicht. Alles hat seine Zeit und aktuell genieße ich mein Mama Dasein mit allem was dazugehört. Leider rast die Zeit viel zu schnell und so genieße ich es jeden Abend meine Kids ins Bett zu bringen, auch wenn es mich manchnal den gesamten “Feierabend zu Zweit oder zum Arbeiten” kostet, weil ich erschöpft mit einschlafe; auch wenn ich manchmal nachts nur 2cm Platz zum schlafen habe; auch wenn ich für eine Besorgung, die sonst 10 Min dauert eine Stunde benötige; und auch wenn ich am Wochenende morgens um 06.00h schon fleißig Paw Patrol Hörbücher mit meiner Großen höre und Playmobil spiele. Ja auch dann versuche ich es zu genießen. 



Wow, respekt! Und wie bekommst du Job und Mamasein im Alltag unter einen Hut?

 

Es ist natürlich nicht immer ganz einfach und oft nehme ich mir für den Abend ganz viel vor abzuarbeiten und schaffe nichts, weil ich mit den Mäusen einschlafe. Aber oft klappt es auch und dann ist so ein arbeitsintensiver und produktiver Abend/Nacht ein guter Ausgleich für mich. Nach wenig Schlaf morgens sehe ich das natürlich ein bisschen anders. :) 
Durch Corona hat sich einiges ein wenig verzögert, da meine Kids (auch jetzt noch) komplett bei mir zuhause sind. Aber das ist auch gut so und wir genießen diese intensive Zeit, die wir sonst nicht gemeinsam gehabt hätten. #qualitytime. Es klappt alles irgendwie und zusammen als Familie meistern wir es wirklich sehr gut. Ich bin total happy. 

 

Welche 3 Tipps hast du für Mütter, die darüber nachdenken, sich selbständig zu machen?

 

1. Do what you love. (auch hier gibt es ein neues Shirt. Finde ich ein perfektes Statement für alle Mamas da draußen.) So viele Ratschläge muss man sich als Mama anhören, so Viele wissen es besser. Aber nein- Du weisst es am Allerbesten und Du solltest das machen was du liebst. Das gilt auch, wenn du mit dem Gedanken der Selbstständigkeit liebäugelst.

2. Trau dich und lass es dir nicht schlecht reden. Du hast nichts zu verlieren. Ein Nein hast du, ein Ja kannst du bekommen. 

3. Setze dir Ziele, die realistisch sind und die du in deiner aktuellen Situation leisten kannst und auch möchtest. Habe dabei immer im Auge was dir am allerwichtigsten ist. 

Bei mir geht bei allen noch so tollen Entwicklungen in der Firma nichts über meine Kinder. Hier liegt meine Priorität und sie machen mein Leben perfekt, denn ich bin “Proud to be a mom.”.



Was für schöne Abschlussworte! Danke, liebe Mona ☺

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