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Christina Diehl // 6 Fehlgeburten in 5 Jahren // "Heute bin ich auch ohne Kinder glücklich."

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Christina und ich kennen uns schon seit einigen Jahren und ihre Geschichte ist mehr als bewegend. Sie ist 45 Jahre alt, lebt mit ihrem Freund in Köln und hatte innerhalb von fünf Jahren sechs Fehlgeburten. Ihre berührende Geschichte teilt Christina als Speakerin, Moderatorin und Autorin, um anderen damit Mut zu machen. Im Interview erzählt sie uns, wie sie aus der Krise eine Chance gemacht hat, woher sie ihre Motivation nimmt und gibt Tipps für all diejenigen, die in einer ähnlichen Situation stecken. Was für eine unheimlich inspirierende Frau:

 

Liebe Christina, erzähl uns doch kurz wer du bist:

Ich heiße Christina und lebe im schönen Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Ich habe vor zehn Jahren ganz spontan beschlossen hierher zu ziehen. Zunächst nur auf Probe. Nach über 30 Jahren in Hamburg wollte ich einfach mal woanders wohnen. Die aufgeschlossenen Menschen und das Lebensgefühl haben mich dann schnell überzeugt zu bleiben. Ich bin ein durch und durch geselliger Typ und es macht mich glücklich so viele Freunde um mich herum zu haben, die meine Unternehmungslust teilen. Ich liebe es zu reisen, lasse mich gerne von Musik begeistern und schwärme für die Fotografie. Zusammengefasst steh ich auf alles, was mir Spaß macht (lacht). 

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Du hattest tatsächlich innerhalb von fünf Jahren sechs Fehlgeburten. Magst du uns kurz von dieser schweren Zeit erzählen?

Ich sage immer, dass ich in dieser Zeit versucht habe, schwanger zu bleiben. Schwanger geworden bin ich nämlich immer ganz schnell und immer auf natürlichem Weg. Das erste Mal mit Mitte dreißig. Mein Freund und ich freuten uns, mussten uns damals aber auch erst an die Nachricht gewöhnen. Ich hatte kurz vorher die Pille abgesetzt und wir waren überrascht, wie schnell das geklappt hatte. Der große Schock kam dann kurze Zeit später: Bei der dritten Untersuchung konnte die Ärztin keinen Herzschlag mehr im Ultraschall erkennen. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt noch nie mit der Möglichkeit einer Fehlgeburt befasst und es zog mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg.

 

Und wie ging es danach weiter?

Mir dämmerte erst nach und nach, dass Fehlgeburten viel häufiger vorkamen, als ich dachte. Einige enge Freundinnen berichteten mir zum ersten Mal von eigenen Fehlversuchen, die sie vor oder zwischen den Geburten ihrer gesunden Kinder erlitten hatten. Ok, dachte ich, dann scheint das kein Hindernis für eine spätere, erfolgreiche Schwangerschaft zu seinDiese Annahme sollte sich bei mir allerdings als großer Irrtum raustellen. Nachdem ich neuen Mut gefasst hatte, war ich bereit, es weiter zu versuchen und alle redeten mir gut zu, dass es diesmal sicher funktionieren würde. So war es aber nicht. Nach meinem dritten Abgang verlor ich die Hoffnung auf ein gesundes Kind. Meine Ärztin baute mich auf, erzählte mir von vielen Betroffenen aus Ihrer Praxis. Sie schickte mich zu unzähligen Untersuchen, ich wurde von Kopf bis Fuß durchgecheckt – ohne klärendes Ergebnis für den Grund meiner Fehlgeburten.


Die vierte Schwangerschaft war dann besonders kompliziert. Sie hatte sich im Gebärmutterhals angesiedelt und es gab von Anfang an keine Aussicht auf ein Happy End. Da eine OP bei dieser Diagnose zu gefährlich war, lag ich mehrere Wochen im Krankenhaus und wurde mit chemotherapeutischen Infusionen behandelt, um die Schwangerschaft zu unterbrechen. Trotz dieses schwierigen Verlaufs gaben mir die Ärzte auch diesmal mutmachende Worte mit auf den Weg. Ich ließ es auf zwei weitere Versuche ankommen. Ohne Erfolg. 

 

Oh Gott, dass klingt einfach nur unglaublich. Das muss ja wahnsinnige Auswirkungen auf die Psyche gehabt haben, oder?

Ja, natürlich. Zum ersten Mal hatte ich es mit einer Situation zu tun, der ich machtlos ausgeliefert war. Das ließ mich fast durchdrehen. Bis dahin war ich es gewohnt die Dinge in meinem Leben selbst zu bestimmen: Wo will ich wohnen, mit wem will ich zusammen sein, was will ich beruflich machen? Plötzlich hatte ich das Gefühl, immer mehr an Wert zu verlieren, weil all meine Bemühungen nichts nutzten. Ich schlief schlecht, wurde antrieblos, meine Gedanken drehten sich nur noch um das Kinderthema. Ich litt unter der Vorstellung es einfach „nicht zu schaffen“, während alle anderen das doch vermeintlich easy hinbekamen. Der Gedanke, am Ende als eine der wenigen und trotz aller Anstrengungen leer auszugehen, machte mich fast verrückt. Dazu kam der Druck von außen. Fragen wie „wann ist es denn mal soweit?“ oder „wie sieht’s denn eigentlich bei Euch mit Kindern aus?“ waren für mich unerträglich. Das alles machte mich zunehmend traurig und wütend, sicherlich auch phasenweise depressiv. Irgendwann sah man mir die körperlichen Strapazen auch an. Ich wurde während meiner Kinderwunschzeit elfmal operiert, musste nach meinem langen Klinikaufenthalt noch für ein paar Wochen in die Reha. Das alles führte dazu, dass ich auch immer mehr an Gewicht verlor. Besonders fatal, weil mir die Ärzte dann wieder nahelegten möglichst schnell an Gewicht zuzulegen, um die Chance für eine glücklich verlaufende Schwangerschaft zu optimieren. Für mich ein fürchterlicher Teufelskreis. 

 

Wie weit warst du eigentlich immer in deinen Schwangerschaften?

Ich bin nie über die oft genannten ersten drei Monate, in denen eine Schwangerschaft noch „wacklig“ sein kann hinausgekommen. Mein erster Versuch endete etwa in der 11. Woche. Bei den weiteren Malen wurden die Verläufe immer kürzer. Aus heutiger Sicht sehe ich das als ein Zeichen, dass ich irgendwann auch nicht mehr die Kraft und die Konstitution für eine gesunde Schwangerschaft aufbringen konnte.

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Was würdest du dir wünschen? Müsste der Umgang in deinen Augen anders sein? 

Zunächst wäre es hilfreich, wenn der Druck aus der Gesellschaft reduziert werden würde. Noch immer bekommt man als Frau das Gefühl vermittelt, weniger wert zu sein, wenn man kein Kind bekommt. Schau dir nur mal das Bild in den Medien an, was zu diesem Thema verbreitet wird. In Boulevardblättern ist beispielweise die Rede von irgendwelchen Promipaaren, deren Glück erst nach der Geburt eines Kindes „vollständig“ wurde. Frauen wie Jennifer Aniston sagt man wiederum nach, ewig den Frust ihrer Kinderlosigkeit mit sich herumzutragen. Ich denke, dass jeder einzelne von uns dafür sorgen kann, dass diese Sicht verändert wird. Über das Glück eines Menschen entscheidet nicht allein die Erfüllung eines Kinderwunsches. Hätte ich vorher gewusst, wie sehr mich heute mein kinderloses Leben erfüllt, hätte ich mir viel Kummer erspart.

Ich würde mir außerdem wünschen, dass die Behandlungsumstände in Kliniken für Betroffene besser werden. Ich fand es beispielsweise unglaublich, dass man frischgebackene Mütter und Frauen, die gerade eine Fehlgeburt erlitten hatten, nicht voneinander separiert. Aus einer OP zu erwachen und als allererstes Menschen zu sehen, die mit Baby-Glückwunschballons die Korridore langlaufen, beschleunigt nicht gerade den seelischen Heilungsprozess.

Und zu guter Letzt wäre ich happy, wenn betroffene Frauen zunehmend offen mit dem Thema Fehlgeburten umgehen würden. Ich war erstaunt, dass einige meiner, teilweise sehr engen Freundinnen erst mit der Sprache rausrückten, nachdem ich ihnen von meinen Erlebnissen erzählte. Ich verstehe, wenn einige Betroffene nicht darüber reden wollen, weil sie es für zu intim empfinden. Es gibt aber immer noch viele, die sich einfach nicht trauen darüber zu sprechen, weil das Thema immer noch zu sehr tabuisiert wird. Am Ende führt auch diese Geheimniskrämerei dazu, dass sich Frauen mit dem Schicksal allein gelassen fühlen und es bestärkt das Empfinden, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Ich möchte jede Frau dazu ermutigen mit der Sprache rauszurücken, auch weil ein Austausch sehr hilfreich im Bezug auf die Verarbeitung der eigenen Geschehnisse sein kann. 

 

Du wirkst auf mich tatsächlich sehr glücklich und aufgeräumt. Gab es irgendwelche Wendepunkte oder Aha-Momente? 

Oh ja, die gibt es. Da wäre zunächst die komplizierte, vierte Schwangerschaft, von der ich schon erzählte. Ich wurde damals ins Krankenhaus eingeliefert und der Chefarzt klärte mich darüber auf, dass bei diesem Verlauf starke Blutungen auftreten könnten und ich mich besser nie zu weit von meinem Krankenzimmer entfernen sollte. Und genau dieses Szenario trat dann nach ein paar Tagen ein. Ich erinnere mich an die Ärzte, die im Behandlungsraum hektisch um mich herumhantierten und vor allem an die Mengen von Blut, die ich so vorher noch nie gesehen hatte. Das absurde war, dass ich mich eigentlich ok fühlte, aber gleichzeitig merkte, dass es plötzlich auch für mich bedrohlich wurde. Das war einer der Schlüsselmomente, bei dem ich ganz sicher unterbewusst beschlossen hatte, nicht mehr weiter machen zu wollen. Erstaunlicherweise habe ich mich trotz dieses Erlebnisses ja noch zwei weitere Versuche eingelassen. Aus heutiger Sicht weiß ich allerdings, dass mein seelisches Limit bereits erreicht war. Noch Monate später zuckte ich zusammen, wenn sich beispielsweise jemand beim Grillen Ketchup auf die Frikadelle goss. Danach war ich entsprechend panisch und hatte keine wirkliche Hoffnung mehr eine Schwangerschaft überhaupt durchzustehen. 

Das zweite Aha-Erlebnis war der Besuch einer Selbsthilfegruppe. Im Internet war hier von Gleichgesinnten die Rede, die nach ihrem gescheiterten Kinderwunsch an einer positiven Zukunft arbeiteten. Die Realität war allerdings eine andere. Es trafen sich Frauen, die ihren ursprünglichen Plan nicht loslassen konnten. Sie waren verzweifelt, weinten und natürlich konnte ich ihren Schmerz nachempfinden. Andererseits wurde mir aber auch schlagartig klar, dass ich hier keinesfalls mit Ende 40 sitzen wollte, um einem vermeintlichen Traum nachzutrauern. Ich war mir plötzlich ganz sicher, dass ich damit meine kostbare Lebenszeit vergeuden würde und ich mich ab sofort lieber auf die positiven Dinge konzentrieren wollte. Ich weiß noch, wie gelöst ich die Gruppe damals verlassen habe. Für alle anderen Beteiligten sicher irritierend, für mich ein unfassbar befreiender Moment. 

Ein weiterer Wendepunkt entstand durch einige meiner sehr enge Freundinnen, die bereits Kinder hatten. Es gab eine Zeit, in der ich große Schwierigkeiten hatte, mich mit Schwangeren oder Müttern zu treffen. Als ich aber irgendwann wieder den Mut dazu hatte, sollte sich dieser Schritt als besonders hilfreich rausstellen. Meine Freundinnen weihten mich in ihren Alltag ein und gaben mir zu verstehen, dass ich das Muttersein in meinen Vorstellungen oft viel zu sehr glorifizierte. Und nicht nur das. Sie machten mir auch klar, dass es vieles gab, was sie wiederum an meinem Leben vermissten. Diese Offenheit führte dazu, dass ich meine Perspektive nach und nach wieder geraderücken konnte. Meine Freundinnen hatten die Kinder, um die ich sie damals noch ab und zu beneidete, ich die Ungebundenheit, zu der sie sich hin und wieder zurücksehnten. 

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Wann kam der Punkt, an dem ihr schlussendlich gesagt habt: Jetzt reicht´s!?

Das war sicher ein Prozess, der durch Punkte wie diese in Gang gesetzt wurde. Ich würde es aber immer als eine ganz bewusste Entscheidung gegen eine andauernde Selbstzerstörung und für die Rückgewinnung von Unbeschwertheit beschreiben. Ich war vor meiner Kinderwunschzeit ein total lebensfroher Typ und merkte, dass mir dieser Part immer mehr verloren ging. Ich hatte einen großen Teil meines Selbstwertgefühls eingebüßt und mein Urvertrauen, das ich früher so selbstverständlich in mir trug, war plötzlich wie weggeblasen. Statt der Überzeugung „das mir schon nichts passieren würde“, hatte sich der Glaubenssatz „da kann immer noch mehr passieren“ in meinem Kopf eingenistet. Irgendwann kam der Moment, in dem ich mir nicht mehr dabei zusehen konnte, wie ich zum x-ten Mal gegen die gleiche Wand prallte. Diese Wut, die ich über die Zeit entwickelt hatte, empfand ich an einem gewissen Punkt als lähmend, erkannte aber auch die enorme Kraft dahinter. Ich nutzte sie immer mehr, um mich wiederaufzurichten. Ich stemmte mich richtig trotzig gegen die Frechheit des Lebens, mir meine Freude rauben zu wollen. Mit dieser Taktik konnte ich mich immer mehr aus meiner Verzweiflung befreien.


Auch gemeinsam mit meinem Freund gewöhnte ich mich schließlich immer mehr an den Gedanken einer kinderlosen Zukunft. Uns wurde klar, dass sich der Weg in die immer gleiche Richtung nicht mehr lohnte. Die Mischung aus meinen körperlichen Strapazen und den seelischen Narben führte dazu, dass wir uns eines Tages ganz bewusst gegen weitere Versuche entschlossen haben. Diese Entscheidung war anfangs natürlich schwer, weil sie so elementar und endgültig war. Aber dieser Schritt war dann auch so unfassbar befreiend. Der ganze Druck, der sich über die Jahre aufgebaut hatte, löste sich recht schnell auf. Wir fingen wieder an, das Leben zu genießen und fokussierten uns auf die Vorteile eines kinderlosen Lebens. Das taten wir so erfolgreich, dass ich heute sogar aus tiefster Seele davon überzeugt bin, dass mich ein Kind nicht glücklicher machen würde. Hätte mir das jemand vor noch rund 5 Jahren erzählt, hätte ich ihm sicher den Vogel gezeigt. 

 

Was ist es, was du heute an deinem Leben total genießt? 

Ganz klar, die Freiheit all das machen zu können, wonach mir der Sinn steht. Ich muss mich bei meiner Reiseplanung an keine Ferienzeiten halten, kann Schlafen so lange ich will und kann bei jeder Unternehmung auch mal die Zeit vergessen. Auch das Gefühl, nur für mich verantwortlich zu sein, macht mir immer wieder gute Laune. Wenn es beispielsweise um finanzielle Wünsche geht, kann ich mir die größtenteils und ohne Sorge erfüllen.  

 

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Du hast dich irgendwann entschlossen, deine Geschichte öffentlich zu machen und hast zwei Artikel auf editionf.de eingestellt. Mit der einen Geschichte hast du den 1. Platz beim Schreibwettbewerb der EMOTION gewonnen. Wie kam es zu dem Schritt und wie waren die Reaktionen darauf?

Ich habe die Geschichten zunächst nur für mich aufgeschrieben, einfach um das Erlebte besser verarbeiten zu können. Irgendwann gab ich einer Freundin die Texte zum Lesen und sie überredete mich schließlich diese auch zu veröffentlichen. Ich steckte noch sehr im Thema drin und war anfangs unsicher, wie die Reaktionen auf meinen Artikel sein würden. Das war auch der Grund, warum ich ihn zunächst anonym einstellte. Erst als ich merkte, dass ich Unmengen an Zuspruch für meinen Schritt bekam, machte ich mich komplett sichtbar. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe. Über meine Erstveröffentlichung wurde ich beispielsweise als Speaker für den FEMALE FUTURE FORCE DAY 2018 ausgewählt.

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Du bist seitdem immer wieder als Speakerin und Mutmacherin auf Events unterwegs. Auch für die Mami Connection planen wir gerade einen exklusiven Workshop im Herbst. Was dürfen die Teilnehmerinnen erwarten?

Ich habe über die Jahre so viele Hürden nehmen müssen, bei denen ich im Nachhinein dachte: Hätte ich DAS mal vorher gewusst. Und genau darum geht es. Ich möchte mein Wissen mit anderen teilen, ihnen Mut machen und Tipps geben, wie sie durch die ganz schwierigen Zeiten kommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Frauen oft schon hilft, wenn sie mich bedenkenlos mit Fragen löchern können. Das kann das eigene Schicksal relativieren. Generell wirkt ein Austausch ungemein entlastend, weil man bemerkt, dass man mit seinem Schicksal nicht allein dasteht. 

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Was würdest du sagen, ist aus der Geschichte dein größtes Learning? Und welche Tipps kannst du anderen mit auf den Weg geben?

Mein absolut größtes Learning war, dass man dem Leben durchaus vertrauen kann. Ich hatte fünf Jahre lang das Gefühl, nur hart genug arbeiten zu müssen, um endlich das zu bekommen, was mich vervollständigen würde. Die Version, dass mich ein ganz anderes Leben erfüllen könnte, hatte ich gar nicht auf dem Zettel. Heute denke ich oft, dass ich vieles auch einfach hätte geschehen lassen können. Ganz ohne Anstrengung. Es geht darum den Glauben zu behalten, dass am Ende die richtige Version für einen rauskommt. Diese Erkenntnis möchte ich allen Betroffenen mit auf den Weg geben: Versucht trotz größter Trauer und Verzweiflung den Prozess laufen zu lassen. Schaut zwischendurch auch immer wieder ganz bewusst auf die eigenen Belange, unternehmt Dinge, die euch guttun und schenkt euch möglichst unbekümmerte Auszeiten. Das alles mag einem nicht leichtfallen, aber zählt da auf euren Partner und eure Freunde, die werden euch sicher dabei unterstützen. Es ist wichtig, sich die nötigen „Me“-Zeiten zu nehmen, um immer wieder die Kraft für weitere Schritte aufbringen zu können. Und wenn ihr irgendwann wirklich das Gefühl habt, dass nichts mehr geht, holt euch Hilfe. Eine therapeutische Begleitung ist auch in Sachen Kinderwunsch ein Zeichen von großer Selbstfürsorge. 

 

Herzlichen Dank für deine offenen Worte, liebe Christina

 

Sehr gerne, ich danke dir!


 

Mehr zu Christina findet ihr hier:

Webseite:      
www.christina-diehl.de

Instagram:     
https://www.instagram.com/christinadiehl.speaker/

 

Artikel auf editionf.com:

Podcast-Folge „hellochristina by helloyara“
Interview mit Yara Hoffmann, Reporterin für das ZDF und freie Moderatorin

Abrufbar über:

Anchor 
spotify
iTunes 

 

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