5 Fragen... an Sabrina von vincsa #düsseldorf

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Sabrina und ich haben uns über eine gemeinsame Freundin kennengelernt und gleich festgestellt, wie viele Parallelen wir haben. Sie ist kreativ und eine echte Macherin mit vielen Interessen und Talenten. Mit ihrer fünfköpfigen – mit Hund Spencer eigentlich sechsköpfigen - Familie lebt Sabrina in Düsseldorf. Vor über fünf Jahren hat sie mit vincsa ihr eigenes kleines Label gegründet. Im Interview erzählt uns Sabrina von ihrem Weg, wann auch sie an ihre Grenzen kommt und wie sie den Alltag mit ihren drei Kids organisiert.

Liebe Sabrina, magst du dich für alle hier kurz vorstellen:

Klar, gerne ;) Ich bin Sabrina Hartmann (41) und ich wohne mit meinem Mann und meinen 3 coolen Jungs im Alter von 8, 4 und 2 Jahren in Düsseldorf Unterbilk. Unser haariges Kind Spencer, ein süßer Mischlingsrüde, war allerdings als erster bei uns und wird bald 10.

Wie viele andere auch durfte ich meinen runden Geburtstag im letzten Jahr nur minimalistisch feiern, es war aber auch gar nicht schlimm ;) Denn, es gab Sushi von meinem Lieblingsrestaurant SUMI für meine Liebsten und wir haben einen schönen Abend verbracht.

Das klingt schön und entspannt. Beruflich bist du ja sehr vielseitig aufgestellt. Hauptberuflich im Vertrieb der Modebranche und Parallel dazu hast du 2016 mit vincsa dein eigenes Label gegründet. Wie kam es dazu und wo kann man deine Produkte kaufen?

Es fing eigentlich damit an, dass ich diese Namensarmbändchen so süß fand und sie öfter verschenkt habe und mir dann gedacht habe, dass man diese auch selbst easy machen kann. Vor allem mit Perlen aus 925 Sterlingsilber und vergoldetem Silber, um sie so etwas hochwertiger anzubieten und nach meinen Vorstellungen.

So hat es dann auch mit meinem kleinen Label angefangen. Eine wundervolle Freundin von mir, die beruflich Grafik Designerin ist, hat mir dann das Logo zu meinem Label erstellt. vincsa ist die Kombination aus Vincent (ältester Sohn) und Sabrina. Das Herz in dem c und s ist unsere Verbindung und zudem liebe ich das Herz-Symbol. Genauso wie Smileys ;)

Ich fing an, diese auf Insta zu posten und habe neben meiner 30-Stunden-Stelle bis in die Nacht personalisierte Armbänder erstellt. Einige Mamibloggerinnen haben mich zum Glück gleich unterstützt. So wuchs mein Account sehr organisch und aus Überzeugung zum Produkt ;)

Daraus entwickelten sich dann bald auch individualisierte Schlüsselanhänger. 2017 kamen dann zusätzlich die personalisierten Handyketten dazu, die du dir mit deinen Initialien oder deinem Namen und schönen Gimmicks zusammenstellen kannst. Im Dezember 2020 habe ich mein Sortiment um handgetunkte Kerzen in verschieden Größen - u.a. auch lange dünne Kuchenkerzen – erweitert.

Und ganz neu in meinem Portfolio sind die Phonestraps - ein Trend aus den 90igern. Auch diese natürlich für jeden ganz individuell angefertigt.

Zur Zeit vertreibe ich meine Sachen nur über Instagram. Dort kannst du mir eine Nachricht oder auch eine Email mit deinen Wünschen schreiben. Ein eigener Online-Shop ist aber auch schon länger in Planung ;)

Zudem habe ich ein paar ausgewählte Läden in Düsseldorf wie Baby Kochs, Wild Daisy oder Hab+Gut wo du meine handgetunkten Kerzen erwerben kannst.

 

Wow - Was für ein vielseitiges und tolles Portfolio. Warum genau diese Auswahl?

Ich habe Spaß an schönen Dingen und ich liebe es, anderen damit eine Freude zu machen ;) Ich probiere mich gerne aus, recherchiere und setze es um. Und, wenn es mir gefällt, versuche ich das Produkt zu verkaufen ;)

 

Wie wuppst du den Alltag mit deinen drei Jungs? Kommst du dabei auch mal an deine Grenzen?

Das frage ich mich auch oft ;) Meine Kinder sind betreut und mittlerweile sind es nur noch 20h die ich fest angestellt bin. Der Rest läuft abends und am Wochenende. Selbstständig = selbst und ständig ;)

Der Beginn der Pandemie hat mir allerdings deutlich gezeigt, dass es nicht mehr zu schaffen ist. Denn ich gehörte nicht zu systemrelevanten Eltern und somit musste der Alltag mit einem Schulkind, zwei Kindergarten Kindern, Hund, Festanstellung und Selbstständigkeit gemanagt werden. Mein Mann hat mich natürlich auch unterstützt wo es ging und später änderten sich ja auch die "systemrelevanten" Bedingungen für die Notgruppen.

Zum Glück haben wir uns zu Beginn der Pandemie mit einer Familie (der beste Schulfreund von meinem Großen) so abgestimmt, dass wir die Kinder abwechselnd im Homeschooling betreuen. Aber, die Kleinen waren ja auch noch da. Auch da haben wir mit einem Haushalt immer wieder versucht uns gegenseitig zu unterstützen und dem anderen ein paar freie Arbeitsstunden im Lockdown zu schaffen.

Ich kann zwar schon viel Stress ertragen. Aber das war, um ehrlich zu sein, einfach auch mir zu viel. Jetzt läuft glücklicherweise wieder alles geregelter und ich (nicht nur ich sondern sicherlich alle) glaube fest daran, dass die Pandemie so gut wie im Griff ist, hoffentlich...

 

Oh ja, das hoffen wir auch sehr! Eine letzte Frage: Wo siehst du dich beruflich in 5 Jahren?

Die Frage fand ich bei meinen Entwicklungsgesprächen auf der Arbeit schon immer schwierig, aber natürlich berechtigt.

Ich werde sicher immer wieder neue Dinge ergänzen, die mich überzeugen und zu mir passen. Ich habe einfach Spaß an schönen Dingen und probiere mich immer wieder neu aus.

Ihr dürft also gespannt sein, was noch alles kommt ;)

Was für schöne letzte Worte. Danke Sabrina.

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