Hühnersuppe alla Mamma mit Genesungs-Garantie

MamiConnection_Hhnersuppe

Das erste, was meine Mama früher tat, als sich bei mir eine Erkältung ankündigte, war eine Hühnersuppe zu kochen. Und ich habe den Geschmack noch heute auf der Zunge. Kleine Fettäuglein schwammen oben drauf, das Fleisch war ganz zart und die Brühe kräftig. Und binnen Augenblicken nach einem großen Teller dieser herrlichen Suppe ging es mir besser. Weil sie den Körper stärkt und an kalten und ungemütlichen Tagen von innen wärmt. Und vermutlich auch, weil eine große Portion Liebe in dieser Suppe mitschwamm. Übrigens bietet sie mir auch heute, dreißig Jahre und sechs Enkelkinder später (zwei von mir), noch an, diese Suppe zu kochen, wenn ich verschnupft vor ihrer Tür stehe. Mama eben.

 

So eine kräftigende Suppe ist übrigens auch ein prima Mitbringsel für jeden, der eine frisch gebackene Mama im Wochenbett besucht. Also schwingt den Löffel und rupft das Hühnchen mit viel Liebe :). Das ist zehn Mal besser, als das dritte Schnuffeltuch fürs Baby zu schenken und wird euch garantiert aus den Händen gerissen. Das Rezept ist ganz simpel und ihr könnt es nach belieben kräftiger würzen oder variieren. Nur bitte piano in Sachen Schärfe bei der Mama. 

 

Für die Hühnersuppe alla Mamma braucht ihr:

 

  • 1/2 Bio-Suppenhuhn, in Teile geschnitten
  • Bund Suppengrün oder 4 Möhren, ½ Kohlrabi, ¼ Sellerieknolle, eventuell 1 Stange Lauch
  • 800 ml Brühe (Hühner- oder Gemüsefond)
  • Salz und Pfeffer
  • Lorberblatt
  • Petersilie

 

So gehts:

 

1) Das Hühnerfleisch gut abwaschen und trockentupfen. 

2) Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Schaut hier einfach, was eure Kinder gern mögen. Sellerie und Lauch sind Kandidaten, die nicht allen Kindern schmecken. Kann man im Zweifel auch weglassen.

3) Das Gemüse in Butter anschwitzen und nach wenigen Minuten mit Hühnerfond ablöschen. Hühnchenteile hinzufügen. Das Hühnchen sollte von der Brühe bedeckt sein. Salzen und pfeffern. Lorbeerblatt dazu. Circa eine Stunde köcheln lassen (Deckel drauf). 

4) Wenn ihr euch unsicher seid, ob das Hühnchen gar ist, probiert, ob es sich leicht vom Knochen ablösen lässt. Dann ist es gut. Die Hühnchenteile also rausangeln und die Haut ablösen. Die brauchen wir nicht, ist beim Kochen aber gut für den Geschmack. Das Fleisch vom Knochen lösen und ich mundgerechte Stücke schneiden. Zurück in die Brühe damit. 

5) Nudeln separat kochen (kleine Muschelnudeln, Buchstabennudeln oder Hörnchen. Hauptsache, sie passen auf den Löffel). Das mache ich, damit sie nicht so matschig werden. Je eine Kelle Nudeln auf einen Suppenteller, die Hühnersuppe dazu geben und ggf mit etwas Petersilie garnieren.

Wer mag, kann dazu noch Eierstich machen. Dazu 3 Eier mit einem Schuss Milch oder Sahne verquirlen und ein wenig würzen (Salz, Pfeffer, Petersilie, Muskat). Dann die Masse in eine flache, antihaftbeschichtete Pfanne geben und auf dem Herd bei niedriger Temperatur stocken lassen. Anschließend in Würfel schneiden und in die Suppe geben. Ein Klassiker!

 

Guten Appetit und gute Besserung!

 

 

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