Bullet Journal | Hilfreiche Alltagsorganisation für busy Mamis

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Vieles ändert sich als Mami und für viele Mamis stellt sich spätestens beim zweiten Kind die Frage: Wie behalte ich den Überblick über die tausend Kleinigkeiten? Und wie verliere ich mich selbst und meine Bedürfnisse nicht aus dem Blick? Ich habe die Bullet Journal Methode für mich entdeckt. Und so funktioniert's:

 

Mehr Überblick, weniger Verzettelt

Ich würde mich selbst mal als eine ziemlich organisierte Person beschreiben – aber aus der Not heraus, weil ich nämlich ohne Organisationsdisziplin ständig wichtige Sachen vergessen oder zu spät kommen würde. Als mein zweites Kind ungefähr ein Jahr war, platzte mir dennoch fast das Hirn. Meine herkömmlichen Methoden griffen irgendwie nicht mehr richtig. Ja, ich hatte einen digitalen Kalender, ja, mein Handy erinnerte mich an wichtige Dinge und ja, ich hatte eine Organisationsapp auf meinem Handy, in die ich Einkaufs- und Ideenlisten schrieb. Und trotzdem: Nach einem Jahr mit zwei Kindern, einer eigenen Selbständigkeit, und einem Mann, der beruflich sehr viel unterwegs war, schien das System absolut ausgereizt. Der notorische Schlafmangel mag sein Übriges dazu beigetragen haben. Jedenfalls sehnte ich mich nach mehr Überblick und weniger Verzettelung, online und offline.

Das Leben ordnen

Da stieß ich auf eine ziemlich simple Methode: das Bullet Journal. Die Idee: Ein Buch für den großen Überblick und die tägliche Organisation, in dem mit einer sehr reduzierten Form von Gedankenpunkten („Bullets“) das Jahr, der Monat und der Tag auf individuelle Art und Weise organisiert und dokumentiert wird. Der Erfinder des Bullet Journals, der New Yorker Ryder Carroll, erklärt das Bullet Journal als „Die Methode um die Vergangenheit festzuhalten, die Gegenwart zu ordnen und die Zukunft zu gestalten“. Eine Mischung aus Kalender, Tagebuch und Notizbuch.

Ohne viel Schnickschnack das Wichtigste im Blick

Der Vorteil am Bullet Journal ist für mich die Möglichkeit, meine Prioritäten nicht aus dem Blick zu verlieren, weil ich mir Ziele über einen längeren Zeitraum setzen kann (zum Beispiel über Jahres- oder Monatslisten). Praktisch finde ich auch, dass ich Aufgaben hin und her verschieben kann zwischen Jahres-, Monats- und Tagesplanungen und auch Platz habe für Ideensammlungen – und von denen gibt es viele: Urlaube, Weihnachten, Geburtstagsideen, Wohnungsprojekte, etc.

Ich persönlich arbeite mit einer sehr einfachen Version des Bullet Journals, ähnlich wie es Erfinder Ryder Carroll auf seiner Website beschreibt - ohne Schnickschnack, sehr basic. Weil ich parallel noch einen Online-Kalender nutze, ist die Jahresübersicht für mich nicht so wichtig, dafür habe ich mir aber eine Wochenliste zugelegt. Außerdem ist meine Monatsplanung etwas ausführlicher, auch wenn sie auf eine Seite passt.

Ich unterteile meine Monats-Aufgaben mittlerweile in Rubriken und die erste Rubrik heißt: „Ich“. Ja, ich überlege tatsächlich jeden Monat neu, was mir gut tun würde, was ich mir wünsche, was ich brauche. Als nächstes gibt es die Rubrik „Paar“. Denn wir haben schmerzlich festgestellt: Wenn wir nicht Zeit zusammen einplanen, passiert sie nicht wirklich. Andere Rubriken sind „Arbeit“, „Haus“, „Familie/Kinder“, „Ehrenamt“. Besonders diese Monatsübersicht hilft mir, meine Prioritäten im Blick zu behalten und gibt mir auch die Möglichkeit, am Ende des Monats zu sehen, was ich geschafft habe oder was mir wichtiges durchgegangen ist. Hier landen auch Aufgaben, die irgendwann im Laufe des Monats erledigt werden sollten, aber nicht unbedingt sofort.

Ich habe trotzdem einen digitalen Kalender und ich arbeite mich auch immer mehr in die App Trello rein, die ich auch ziemlich gut finde. Aber mein Bullet-Journal ist trotzdem immer noch jeden Tag im Einsatz und ich habe vor allem eins: Mehr Ruhe im Kopf.

 

Schicker geht immer

Wer es gern schicker und bunter und gestylter mag, findet online und besonders auf Youtube eine Fülle von Ideen. Es gibt wahre Bullet Journal Künstler, bei denen jede Seite aussieht, wie aus dem Katalog. Wer zum Beispiel sowieso schon Handlettering macht oder zeichnet, kann sich hier natürlich austoben. Aber das schöne ist, dass ein Bullet Journal auch ganz basic hervorragend funktioniert.

 

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